• Im Fokus: Rolf Winnewisser

    Im fokus: rolf winnewisser

    ab 03. august 2016  

  • OUT OF THE BLUE
  • Roswitha Gobbo

    «Roswitha Gobbo: El Aleph»

    21. Mai - 30. Juli 2017

  • Von Anselm bis Zilla: Einblicke in die Sammlung

    von anselm bis zilla:

    einblicke in die sammlung

    ab 03. august 2016 

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Kunst(Zeug)Haus

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JAHRESPROGRAMM 2010

Schweizer Kunst im Aufbruch – die Neuen Wilden

7. Februar bis 4. April 2010

Klaudia Schifferle, Ohne Titel, 1984

In den 1980er Jahren hat sie für Aufruhr gesorgt – die Bewegung der «Neuen Wilden», des «Wild Style» oder der «Figuration libre». Von der italienischen «Arte cifra» ausgehend hat sie sich zeitgleich in den USA und Europa ausgebreitet. Die Schweiz stand nicht beiseite, sondern war massgeblich an der Entwicklung mit beteiligt.

Unser Rückblick auf eine Epoche der Schweizer Kunst umfasst Werke von u.a. Miriam Cahn, Martin Disler, Peter Emch, Leiko Ikemura, Josef Felix Müller, Klaudia Schifferle und Anselm Stalder.

Vernissage: Sonntag, 7. Februar 2010, 11.15 Uhr

Thomas Müllenbach – Geldräume

18. April bis 13. Juni 2010

Thomas Müllenbach, Swisslife, 2009

Seit 2007 befasst sich Thomas Müllenbach (*1949) mit der auf Repräsentation angelegten Innengestaltung von Banken und Versicherungen. Mit unterschiedlichen malerischen Strategien und Techniken setzt der Künstler die artifizielle Unterkühltheit dieser Räume ins Bild. Er hinterfragt so die Funktionsweise eines Systems, das hinter der glänzenden Oberfläche manchen Abgrund aufscheinen lässt, der in heftigem Kontrast zur häufig ins Sakrale kippenden Inszenierung dieser Geld- und Machttempel steht.

Vernissage: Sonntag, 18. April 2010, 11.15 Uhr

Neu in der Sammlung

18. April bis 13. Juni 2010

Judit Villiger, Jardin des plantes I, 2009

Was macht die Kunst? Welche Themen liegen in der Luft? Und welche Werke gelangen ins Kunst(Zeug)Haus? Neben arrivierten, gefestigten Positionen sind es besonders Arbeiten einer jüngeren Künstlergeneration, die das Sammlerehepaar Bosshard regelmässig ankauft. Neu in der Sammlung vermittelt in einer konzentrierten Ausstellung einen Einblick in die Sammlungsstrategien von Elisabeth und Peter Bosshard und gleichzeitig wirft es einen Blick auf das aktuelle Kunstschaffen in der Schweiz.

Vernissage: Sonntag, 18. April 2010, 11.15 Uhr

Sperrgut

27. Juni bis 22. August 2010

Blick ins Depot

Ist etwas sperrig, eckt es auch an. Es ist nicht einfach handhabbar und meist mit Mehraufwand verbunden. Es fordert heraus und hinterlässt manche Irritation. Was heisst das für die Kunst, und gar für eine Sammlung? Sperrgut vereint Arbeiten, die aufgrund ihrer Dimensionen, ihres Materials oder ihrer Aussage sich einem allzu schnellen Zugang entziehen. Die Ausstellung zeigt neben Hauptwerken der Sammlung unbekanntere Positionen und wird gezielt durch Leihgaben ergänzt.

Vernissage: Sonntag, 27. Juni 2010, 11.15 Uhr

Christian Waldvogel | Earth Extremes

27. Juni bis 22. August 2010

Christian Waldvogel, Baustelle im Orbit (aus der Serie Globus Cassus), 2003

Im Sommer 2010 wird die IG Halle eine umfassende Einzelausstellung mit dem Künstler Christian Waldvogel gestalten. Thematisch bewegt er sich auf wissenschaftlichem Gebiet, beschäftigt sich mit Fragen nach der Erde im Sonnensystem, dem Universum und dem Menschen in seiner Welt, sowie mit neuartigen Vorstellungswelten. Die Mittel zur künstlerischen Umsetzung sind Fotografie und digitale Bilderzeugung. Teil der Ausstellung ist auch das Projekt «Globus Cassus», welches 2004 im Schweizer Pavillon der Architektur-Biennale in Venedig präsentiert worden ist. Es werden auch neue Arbeiten aus den letzen Jahren gezeigt werden.

Vernissage: Sonntag, 27. Juni 2010, 11.15 Uhr
Finissage, Sonntag 22. August 2010, 13 Uhr

Christian Waldvogel im Gespräch mit Jörg Heiser, Kunstkritiker, Co-Chefredaktor Frieze Magazine, Berlin.

Kurator: Guido Baumgartner

www.ighalle.ch

 

Die Magie des Alltäglichen

5. September bis 31. Oktober 2010

Marianne Engel, Location 56, 2008, Courtesy: Rotwand, Zürich

Unscheinbare Orte und alltägliche Dinge verströmen mitunter einen ganz besonderen Reiz. Die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen verlangt einen konzentrierten Blick, der im Banalen das Besondere sieht und hervorzuheben weiss. Inszenierung, Lichtführung oder Auswahl des Ausschnitts sind mögliche Strategien, um dem Realen eine überwirkliche Ausstrahlung zu verleihen. Gezeigt werden Werke u.a. von Sandra Boeschenstein, Maya Bringolf, Marianne Engel, Marcel Gähler, Maureen Kägi und Nadin Maria Rüfenacht.

Vernissage: Sonntag, 5. September 2010, 11.15 Uhr

Niklaus Rüegg, Wind bläst um Apfelbaum und wirbelt Pistole Cowboyhut und Papier in die Luft

5. September bis 31. Oktober 2010

Niklaus Rüegg, The Book D, Symposium über Malerei, 2009

Das medial vielschichtige Werk von Niklaus Rüegg (*1977) umfasst neben Malerei und Zeichnung in jüngster Zeit vor allem Skulpturen, Installationen und Film. Wie ein roter Faden zieht sich die Aneignung und Verfremdung der visuellen Sprache von Comics durch sein Werk. Was so witzig und locker daher kommt, entpuppt sich beim näheren Betrachten als hintersinniger und abgründiger Kommentar auf eine Welt, in der sich das Individuum mit vielzähligen Ansprüchen und Zwängen der Gesellschaft konfrontiert sieht.

Vernissage: Sonntag, 5. September 2010, 11.15 Uhr

Cat Tuong Nguyen, Keiner kommt hier lebend raus

14. November 2010 bis 16. Januar 2011

Cat Tuong Nguyen, Aus der Serie: Supporters, 2009

Cat Tuong Nguyen (*1969) schafft in seinen Aufnahmen, Collagen und übermalten Fotografien einen Bilderkosmos, der sich auf ungemein dichte, prägnante Art mit menschlichen Lebensbedingungen befasst. Soziale und politische Ereignisse hinterfragt er ebenso wie die individuellen Gefühlswelten des Einzelnen. Aus vorgefundenem wie auch eigenem Bildmaterial entsteht so ein assoziatives Ordnungssystem, das durchaus auch poetische und sinnliche Anklänge aufweist.

Vernissage: Sonntag, 14. November 2010, 11.15 Uhr

Raffaella Chiara, Über den Umweg

14. November 2010 bis 16. Januar 2011

Raffaella Chiara, Anschrift (Entwurf), 2009

Raffaella Chiaras (*1966) bevorzugtes Medium ist die Zeichnung auf Papier oder direkt auf die Wand. Ihre Arbeiten sind gebaute Imaginationen, die als eigenständige Orte bestehen und doch immer auch in einer Wechselbeziehung zur äusseren und inneren Welt des Menschen stehen. Durch den präzisen Einsatz der Linie, die in einem spannungsvollen Zusammenspiel von Härte und Weichheit, Kantigkeit und organischem Fliessen sich bewegt, eröffnen sich eindringliche Bildwelten von grosser Strahlkraft.

Vernissage: Sonntag, 14. November 2010, 11.15 Uhr

STEFAN VOLLENWEIDER | Sortierungen von A-Z

14. November 2010 bis 16. Januar 2011

Stefan Vollenweider, affiche 2, (Kluggasse 9, Rapperswil), 2000

Der Rapperswiler Künstler Stefan Vollenweider feiert im November 2010 seinen sechzigsten Geburtstag. Grund genug, um auf das breite und medial vielfältige Schaffen zurückzublicken. Der gelernte Steinbildhauer führt in Rapperswil mit Gabriela Scherrer das für Jugendliche offene «Atelier für Musik, Kunst und Entwicklung». Die Ausstellung umfasst Zeichnungen, Aquarelle, gigantische Linoldrucke, Installationen, bewegte Bilder sowie Interventionen im öffentlichen Raum.

Vernissage: Sonntag, 14. November 2010, 11.15 Uhr

Kurator: Peter Röllin
ighalle.ch