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Kunst(Zeug)Haus

Museum für gegenwartskunst

Zeitgenössische Schweizer Kunst befindet sich heute in den Hallen des ehemaligen Zeughauses Rapperswil. Kuratiert werden rund sieben Ausstellungen im Jahr. Neben den Hauptausstellungen im lichtdurchfluteten Obergeschoss wird im Erdgeschoss unter einem thematischen Aspekt einen Einblick in die Sammlung gewährt und die Förderplattforum «Seitenwagen» bietet Kunstschaffenden unter 30 Jahren oftmals die Möglichkeit, zum ersten Mal in einem Museum auszustellen. 

Inmitten moderner Kunst bildet die Robinson-Bibliothek eine Insel sowohl im räumlichen, zeitlichen als auch thematischen Kontext. Rund 4000 Robinsonaden laden zum Abtauchen in eine andere Welt ein. 

Ein breites Rahmenprogramm begleitet die Ausstellungen. Neben öffentlichen und privaten Führungen führt das Kunst(Zeug)Haus Diskussionsrunden, Workshops, Walk & Talks mit Kunstschaffenden, Performances oder Konzerte durch. «Kleine» Kunstfreunde und Schulklassen haben die Möglichkeit mit einer KunstvermittlerIn von artefix kultur und schule die Ausstellungen kreativ zu erleben. 

Das Gebäude des Kunst(Zeug)Haus wurde ursprünglich von Baumeister Friedrich Straub nach Plänen des Ingenieurs und Stabsmajor Hans Kindlimann für Waffen und Munition im Stil eines Kornspeichers erbaut. Erste Erweiterungen gab es bereits 1905. Der patentierte  Kleinbunker von Gottfried Schindler im Vorhof erinnert noch heute an die militärische Zeit des Zeughauses.

Seine grosse Transformation erhielt der 2600 qm2 grosse Bau 2008 durch den Umbau zum Museum für die Sammlung des Ehepaars Elisabeth und Peter Bosshard. Die Zürcher Architekten Isa Stürm und Urs Wolf erschufen eine architektonisch prägnante Kulisse durch die jede Ausstellung zu einem einmaligen Erlebnis wird. Die Räumlichkeiten bieten alle Möglichkeiten für die Präsentation der Sammlung und immer neuen Ausstellungsprojekten. In der grossflächigen, lichtdurchflutenen Ausstellungshalle mit geschwungenem Dach können Kunstwerke ihre gesamte Raumwirkung entfalten.