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Annelies Strba

17. Januar bis 3. Mai 2009

Annelies Strba (1947 Zug) gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Schweiz im Bereich von Fotografie und Video. Ihr Werk kennzeichnet ein gesteigerter malerischer Ausdruck im Sinn einer Weiterführung der Malerei mit neuen Mitteln. Ihre Motive kreisen immer wieder um die Familie und ihre Wurzeln („Shades of Time", 1987), weiten sich auf Literatur und Geschichte aus („Frances und die Elfen") sowie auf Erfahrungen mit fremden Kulturen (u.a. Japan und USA). „Frances und die Elfen" nimmt die verbriefte Geschichte zweier Mädchen in England zum Gegenstand. Diese hatten 1917 behauptet, Elfen gesehen und das Geschehen fotografisch dokumentiert zu haben (später als Bildmontage entlarvt). Annelies Strba nimmt das Märchenhafte dieser Begegnung im Motiv von auf dem Boden hingestreckten Mädchen und Frauen auf wie in eine zeitlos mythische Umgebung versetzt. Der weltentrückte Zustand dieser Szenerien ist in leuchtende Farben getaucht, welche die Träumenden und das Geträumte halluzinatorisch vereinigen. Weitere Werke über Familie und Reisen führen zu einem zweiten zentralen Werkzyklus der Künstlerin, in New York entstanden. Im Titel „Cathédrales de monnaie" für die Skyline von New York verbirgt sich ein Wortspiel auf die berühmten „Cathédrales" von Monet. Annelies Strba hat die Hochhäuser von einer Flussfahrt aufgenommen und ihnen durch Farbverfremdung und Unschärfe einen Beklemmung wie Faszination widerspiegelnden Ausdruck verliehen. Der innere Kreis der Familie und der äussere Kreis der Umwelt ergänzen sich in diesem Werk wie selbstverständlich, wie Fäden in einem Leben umspannenden Gewebe.
(Projektraum „Frances und die Elfen" bis 1. März 2009)


Sammlung: Fokus Fotografie

17. Januar bis 3. Mai 2009


Fotografie hält fest und nimmt Stellung, dokumentiert, reflektiert und fiktionalisiert; sie befasst sich mit dem Umgang der Gesellschaft mit dem Bild und der Positionierung zwischen Wahrheitsanspruch und Fake. Es faszinieren die Vielseitigkeit von Annäherung, Blickwinkel und Interpretation, die Möglichkeit, Fakten darzustellen oder zu hinterfragen, die Bilderflut des Alltags aufzunehmen oder zu unterlaufen, Realität und Fiktion zu Neuen Welten zusammenzufügen. In thematische Gruppen aufgeteilt (z.B. Natur, Stadtlandschaft, Alltag, Umwelt, Identität, Realität und Fiktion) ist anhand von rund 50 Werken aus zwei Jahrzehnten ein Rundgang durch die Schweizer Fotografie gestaltet. Ausgestellt sind Werke von Matthias Bosshart, Balthasar Burkhard, Guido Baselgia, Katrin Freisager, Fischli/Weiss, Dominique Lämmli, Marianne Müller, Cat Tuong Nguyen, Bessie Nager, Claudio Moser, Christoph Schreiber, Anselm Stalder, Studer/van den Berg, Bernhard Voïta, Markus Wetzel, Cécile Wick, David Willen.


Kabinett: Alexander Hahn

17. Januar bis 3. Mai 2009


Alexander Hahn (1954 Rapperswil, lebt in New York) war als Maler und Performancekünstler tätig, bevor er sich 1980 den elektronischen Medien, Video und Fotografie, zuwandte. Zeit und Bewegung, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, Kommunikationsflut, Recherche und Zufall, Realität und Fiktion bilden das ins sich verästelte Netzwerk der künstlerischen Auseinandersetzung. Von eigenen Erfahrungen ausgehend, die fotografischen oder filmischen Aufzeichnungen in der Nachbearbeitung elektronisch verfremdend verwebt Alexander Hahn gelebte und imaginierte Wirklichkeitsebenen, vergangene, gegenwärtige und zukünftige Zeitebenen zu suggestiven Bilderströmen.
Ausgestellt sind Ink-Jet-Prints der letzten fünf Jahre, u.a. „Memory of Light/Light of Memory"; „15 Drivers in Sideview Mirror"; „Millenium Series", „Artificial Desert" sowie ein Beispiel von Alexander Hahns Auseinandersetzung mit der Zylinderanamorphose.

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