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Finissage und podiumsgespräch

Sonntag, 7. November 2021, 11.30 Uhr

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Wie Mirko Baselgia engagieren sich viele bildende Künstler, die sich der Dringlichkeit einer neuen Beziehung zur Erde und ihren Ressourcen bewusst sind, für neue ökologische Ausdrucksformen. Beginnend mit der bahnbrechenden Vision von Joseph Beuys (1921–1986) hat die ökologische bildende Kunst die Ethik zu einem wesentlichen Treibstoff für ihre Kunst gemacht. Die Künstlerin ist auch eine Aktivistin und ihr Werk ein fait social total – eine totale soziale Tatsache –, das neue Formen annimmt, sich in die Gesellschaft einschreibt und den Betrachter auffordert, sich seinerseits zu engagieren, zu handeln, seine Mentalität und sein Verhalten zu ändern.

In diesem Sinne werfen viele Kunstschaffende einen neuen Blick auf Geschichte und Gesellschaft, hinterfragen den Platz, den der Mensch im System Erde einnimmt. Sie versuchen, neue Verbindungen zwischen Wissensbereichen, Spezies und Welten zu entwerfen, um neue Wege zur Schaffung einer Welt vorzuschlagen, in der wir alle überleben und wachsen können.

Ziel dieses Podiumsgesprächs u.a. mit Robmann Niamh Malin, Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH Zürich, und Laura Giudici, Studio Mirko Baselgia, ist es, diese künstlerischen Positionen zu berücksichtigen und die wissenschaftlichen, philosophischen und soziologischen Überlegungen zu ermitteln, die ihnen zugrunde liegen. Diese Untersuchungen werden es auch ermöglichen, die Arbeit von Mirko Baselgia in einen breiteren Diskurs einzuordnen.

Im Eintritt inbegriffen. Keine Anmeldung erforderlich.