

Ilona Ruegg: Option, 2013
Ilona Ruegg (*1949) verwandelt in ihrer Einzelausstellung das Erdgeschoss des Kunst(Zeug)Hauses in einen Ort, an dem Bekanntes und Fremdes in einen intensiven Dialog treten. Die Künstlerin befasst sich mit Konstellationen und Zusammenfügungen von Teilen und Objekten, die trotz ihrer Fremdheit sehr wohl mit unserem Alltag in Verbindung stehen. Es sind Elemente, die wir aus einem funktionalen Zusammenhang kennen und die wir benennen können: Tisch, Türzarge, Leuchtstoffröhre, Fenster. Die meisten dieser Objekte und Elemente nutzen wir ohne weitere Hinterfragung im Alltag, treffen sie nun aber losgelöst von ihrer Funktion und verschoben von ihrem angestammten Platz. Mit ihren Arbeiten, die eigentlich Versuchsanordnungen sind, generiert Ilona Ruegg neue Fragen: nach der Funktion oder Wirkung von Produktionsabläufen; danach, was die Überführung der Objekte in den Kunstkontext auslöst; oder auch nach der Zeitlichkeit dieser Prozesse.
Ausstellungskarte und Rahmenprogramm